Kooperationen

Weltweit wird an der Vorbereitung eines Demonstrationskraftwerks gearbeitet


Ausschnitt aus einem Tokamak-Demonstrationskraftwerk. Von innen nach außen: Magnetspule zur Induktion des Plasmastroms (braun), Hauptfeldspulen (lila), Plasmagefäß (grün), Blanket (blau), Divertor (magenta), Zusatzspulen (braun). Bild vergrößern
Ausschnitt aus einem Tokamak-Demonstrationskraftwerk. Von innen nach außen: Magnetspule zur Induktion des Plasmastroms (braun), Hauptfeldspulen (lila), Plasmagefäß (grün), Blanket (blau), Divertor (magenta), Zusatzspulen (braun). [weniger]

Die mit ITER gewonnenen Erkenntnisse sollen die Grundlagen für den Bau eines Demonstrationskraftwerks (DEMO) liefern, das alle Funktionen eines Kraftwerks erfüllt. Hierauf könnte das erste kommerzielle Fusionskraftwerk folgen.

Im IPP wurde hierzu 2010 das Projekt „DEMO-Studien“ gegründet. Hier wird untersucht wie sich die unterschiedlichen Randbedingungen aus Physik und Technologie auf den Entwurf eines künftigen Demonstrationskraftwerks auswirken werden.

Die Arbeiten sind innerhalb Deutschlands in der „German DEMO Working Group“ unter Leitung des IPP vernetzt. Ihr gehören neben dem IPP die Fusionslaboratorien des Karlsruher Instituts für Technologie und des Forschungszentrums Jülich an.

Innerhalb Europas fließen ihre Arbeiten in das EUROfusion-Programm „Power Plant Physics & Technology“ ein. Weltweit ist das IPP im Programmkomitee einer neuen Aktivität der IAEA „DEMO Programming“ vertreten.

 
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