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Instabilitäten des Plasmas

Instabil nennt man einen Vorgang, bei dem eine anfangs geringe Störung eine Kraft hervorruft, die diese Störung verstärkt.


Solche Instabilitäten können den Plasmaeinschluss behindern. Sie führen zu einer unerwünschten Verformung des magnetischen Käfigs und schlimmstenfalls zum Abbruch der Plasmaentladung.

Die Anzahl möglicher Instabilitäten ist sehr groß. Ihre Ursachen zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu finden, war eines der Hauptarbeitsfelder insbesondere in den Anfängen der Fusionsforschung. Es erforderte in den meisten Fällen lange Experimentreihen und eine intensive Zusammenarbeit von Experimentalphysikern und Theoretikern.

Beispiele für solche Arbeiten:

Berechnung der Kink-Instabilitäten für ITER: Zu sehen sind die Ströme, die das sich verformende Plasma (lila eingefärbt) in der von zahlreichen Öffnungen durchbrochenen Gefäßwand hervorruft. Bild vergrößern
Berechnung der Kink-Instabilitäten für ITER: Zu sehen sind die Ströme, die das sich verformende Plasma (lila eingefärbt) in der von zahlreichen Öffnungen durchbrochenen Gefäßwand hervorruft. [weniger]
 
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