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Instrumente für die Plasmadiagnostik

Einige im Bereich Stellarator-Rand- und Divertorphysik aufgebaute Instrumente für die Plasma-Diagnostik


Langmuir-Sonden

Langmuir-Sonden, oberes Array (Schutzkappe entfernt) Bild vergrößern
Langmuir-Sonden, oberes Array (Schutzkappe entfernt)

Aufgabe der Langmuir-Sonden-Diagnostik ist es, durch Messen der Strom-/Spannungskennlinie (U=+/-200 V, I=+/-1A) die Elektronendichte und -temperatur am Plasmarand zu bestimmen.

Langmuir-Sonden im eingebauten Zustand, mit schützenden Graphitkacheln. Bild vergrößern
Langmuir-Sonden im eingebauten Zustand, mit schützenden Graphitkacheln.

Die Langmuir-Sonden bestehen aus zylindrischen Graphitspitzen mit einem Durchmesser von 0,9 mm. Mit einem Keramikröhrchen sind sie gegen den äußeren Metallschirm isoliert. Nach Montage der Graphitkacheln schließen einige Sonden genau mit der Kacheloberfläche ab, andere schauen bis zu etwa 1 mm aus der Kachel heraus (siehe unteres Bild).

Kacheln am Limiter mit Langmuir-Sonden, nach der ersten Operationsphase (OP1.1). Bild vergrößern
Kacheln am Limiter mit Langmuir-Sonden, nach der ersten Operationsphase (OP1.1).

Nach drei Monaten Plasmabetrieb des Wendelstein 7-X zeigen sich Verfärbungen an den Stellen der Graphit-Kacheln, die zum Plasma hin am stärksten exponiert waren. Abgesehen davon sind die Kacheln und die Langmuir-Sonden unbeschädigt.

 
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