Der Stellarator Wendelstein 7-X, der gegenwärtig im IPP-Teilinstitut Greifswald entsteht, verwendet supraleitende Spulen, die es erlauben im Dauerbetrieb die Reaktortauglichkeit des Stellaratorkonzepts zu untersuchen. Die Modularität der Spulen ermöglicht eine Optimierug des Magnetfeldes, die Nachteile der früheren klassischen Stellaratoren überwindet. Es wird erwartet, dass damit Plasmagleichgewicht und -einschluss von vergleichbarer Qualität wie in einem Tokamak gleicher Größe sein werden, jedoch ohne die Nachteile eines im Plasma fließenden Stromes.
Der Vorgänger Wendelstein 7-AS, das erste Experiment dieser neuen Generation, unterwarf einige Elemente dieses Konzepts bis 2002 einem ersten Test. Der weiterentwickelte Nachfolger Wendelstein 7-X soll nun die Kraftwerkstauglichkeit der neuen Stellaratoren untersuchen. Die Fertigstellung von Wendelstein 7-X ist für 2014 vorgesehen.

Computergrafik: Magnetspulen und Plasma von Wendelstein 7-X