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Wendelstein 7-X



Der Stellarator Wendelstein 7-X, der gegenwärtig im IPP-Teilinstitut Greifswald entsteht, verwendet supraleitende Spulen. Mit ihrer Hilfe kann man im Dauerbetrieb die Kraftwerkstauglichkeit des Stellaratorkonzepts untersuchen. Der Aufbau aus Einzelspulen erlaubt es, das Magnetfeld zu im Detail zu formen. Aufbauend auf theoretischen Studien ist es so optimiert, dass die Nachteile früherer klassischer Stellaratoren überwunden werden. Es wird erwartet, dass damit Plasmagleichgewicht und -einschluss von vergleichbarer Qualität sein werden wie in einem Tokamak gleicher Größe, jedoch ohne die Nachteile eines im Plasma fließenden Stromes.

Der Vorgänger Wendelstein 7-AS (1988- 2002), das erste Experiment dieser neuen Stellarator-Generation, unterwarf einige Elemente dieses Konzepts einem ersten Test. Der weiterentwickelte Nachfolger Wendelstein 7-X soll nun die Kraftwerkstauglichkeit der neuen Stellaratoren untersuchen. Wendelstein 7-X soll 2014 den Betrieb aufnehmen.