Durch ein entsprechend geformtes
Magnetfeld werden in einem
Tokamak die äußeren
Magnetfeldlinien in einen weit vom Plasma entfernten Bereich abgelenkt.
Beim
Stellarator spaltet sich der Plasmarand
ohnehin – der Symmetrie des Magnetfeldes folgend – in einzelne Ausläufer
auf. In ihnen laufen Energie und Teilchen auf begrenzte Raumbereiche
auf der Gefäßwand. Erst in diesem Bereich berühren die
Feldlinien die Gefäßwand auf speziell ausgerüsteten
Prallplatten, den Divertor-Platten.
Man kann mit dieser Konfiguration
wesentlich reinere, d.h. weniger mit Fremdatomen verunreinigte Plasmen
erzeugen, die einen deutlich besseren Energieeinschluss aufweisen als
Limiter-Plasmen .