Stromheizung in einem
Tokamak, in dem ein hoher Plasmastrom fließt. Neben der Heizung sorgt er teilweise auch für den Aufbau des magnetischen Käfigs für das Plasma.
Die aufheizende Wirkung dieses Stromes beruht auf dem Ohmschen
Widerstand des Plasmas. Dieser Widerstand wird
durch die
Spitzer-Leitfähigkeit
beschrieben, die mit steigender Temperatur sinkt und damit die Effiktivität
der Ohmschen Heizung bei hohen Temperaturen reduziert.
Man benötigt
daher weitere Heizverfahren – zum Beispiel
Hochfrequenz- oder
Neutralteilchen-Heizung – um das Plasma auf die angestrebte Zündtemperatur
zu bringen.