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Gleichstellung von Frauen und Männern



 

Die Situation der Frau in den Wissenschaften hat sich im 20. Jahrhundert gewaltig geändert. Während noch Max Planck die Neigung zur Wissenschaft bei Frauen für etwas Widernatürliches hielt, so ist es heute Konsens, dass Frauen gute Wissenschaft machen können. Keinen Konsens gibt es jedoch bei der Frage, ob Frauen in ihrer Karriere als Wissenschaftlerin benachteiligt sind. Viele Frauen, aber wenige Männer stimmen da zu. Ebenso unterschiedlich sind die Ansichten, wenn es um die Frage geht, was oder wer den Frauen die Karriere erschwert.

Das IPP hat bereits 1989 mit Ute Schneider-Maxon eine Frauenbeauftragte bzw. Gleichstellungsbeauftragte eingesetzt, um hier generell unterstützend zu wirken. Sie erarbeitete Vorschläge zur Frauenförderung im IPP und konnte in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung vieles realisieren. Bereits Ende der 80er Jahre begann die Vernetzung der Forschungsverbünde zum Thema Gleichstellungsarbeit. Der Frauenförderrahmenplan der MPG von 1998 stellte später die institutionelle Grundlage dar und gab Raum für zahlreiche Initiativen und Aktionen.
Seit April 2008 ist die Gesamtbetriebsvereinbarung "Gleichstellung von Frauen und Männern in der Max-Planck-Gesellschaft" in Kraft und ersetzt damit den Frauenförderrahmenplan.
Im Dezember 2008 wurden neue Gleichstellungsbeauftragte für die Standorte des IPP gewählt, die sich gegenseitig vertreten. Für Garching ist dies seit Ende 2011 Angela Jacob, für Greifswald Christine Hennig.

Um die so wichtige Vernetzung weiter zu fördern, sind die Gleichstellungsbeauftragten des IPP delegiert in den Arbeitskreis Frauen in Forschungszentren (akfifz) der Helmholtz-Gemeinschaft und sie gehören zum Kreis der Frauenbeauftragten der Max-Planck-Gesellschaft.