Bis Ende Februar kommenden Jahres soll die ITER-Organisation den frühest möglichen Zeitpunkt für das "erste Plasma" bestimmen sowie – in Rücksprache mit den Partnerorganisationen und ihrer Industrie – ein späteres Datum, das Verzögerungsrisiken bei der Fertigung der Bauteile einbezieht.
Der Rat begrüßte den Beginn der Bauteilfertigung für ITER. Verträge mit Industriebetrieben aller Partner sind inzwischen geschlossen; weltweit hat die Herstellung von ITER-Komponenten begonnen.
Mit dem Projekt ITER (lat. "der Weg") arbeiten die großen Fusionsprogramme der Welt – Europa, Japan, der USA, der russischen Föderation sowie China, Süd-Korea und Indien – gemeinsam daran, einen ersten Experimentalreaktor zu bauen. ITER soll zeigen, dass es physikalisch und technisch möglich ist, durch Kernverschmelzung Energie zu gewinnen.