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Fertigung für ITER hat begonnen



Fünfte Sitzung des ITER-Rates am 18. und 19. November 2009

Auf seinem Treffen am 18. und 19. November 2009 in Cadarache/Frankreich diskutierte der ITER-Rat über einen realistischen Zeitplan für den Aufbau des Fusionstestreaktors. Der überarbeitete Plan soll fertigungstechnische und finanzielle Risiken angemessen berücksichtigen und für alle Partner akzeptabel sein. Der ITER-Rat ist das Aufsichtsgremium der internationalen ITER-Organisation, dem Vertreter der sieben Partner China, Europa, Indien, Japan, Russland, Süd-Korea und der USA angehören.

Bis Ende Februar kommenden Jahres soll die ITER-Organisation den frühest möglichen Zeitpunkt für das "erste Plasma" bestimmen sowie – in Rücksprache mit den Partnerorganisationen und ihrer Industrie – ein späteres Datum, das Verzögerungsrisiken bei der Fertigung der Bauteile einbezieht.

Der Rat begrüßte den Beginn der Bauteilfertigung für ITER. Verträge mit Industriebetrieben aller Partner sind inzwischen geschlossen; weltweit hat die Herstellung von ITER-Komponenten begonnen.

Mit dem Projekt ITER (lat. "der Weg") arbeiten die großen Fusionsprogramme der Welt – Europa, Japan, der USA, der russischen Föderation sowie China, Süd-Korea und Indien – gemeinsam daran, einen ersten Experimentalreaktor zu bauen. ITER soll zeigen, dass es physikalisch und technisch möglich ist, durch Kernverschmelzung Energie zu gewinnen.
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<br>Im November 2009 traf sich der ITER-Rat zum fünften Mal


Im November 2009 traf sich der ITER-Rat zum fünften Mal



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