Stellarator

Plasmadiagnostik



Die extremen Bedingungen in einem Fusionsplasma erfordern besondere Messmethoden, um seinen Zustand - Temperatur, Dichte, Energieinhalt, Ströme im Plasma, Verunreinigungen usw. - zu untersuchen. Generell versucht man, die Eigenschaften des Plasmas berührungslos zu erkunden, indem man die Wirkungen des Plasmas nach außen untersucht. Diese Wirkungen äußern sich in magnetischen oder elektrischen Feldern, durch die Aussendung geladener oder neutraler Teilchen sowie durch elektromagnetische Wellen, die das Plasma in einem weiten Spektralbereich vom Radio- bis zum Röntgenbereich aussendet.

Neben diesen passiven Methoden werden auch aktive Verfahren eingesetzt, sofern man sicher sein kann, dass sie das Plasma nicht verändern. Besonders erfolgreich ist die Einstrahlung von Laserlicht oder Mikrowellen, die durch das Plasma beeinflusst werden und so über seine Eigenschaften Auskunft geben können. Auch Teilchenstrahlen werden zur Diagnose verwendet.

Um systematische Messfehler zu vermeiden, werden jeweils verschiedene Verfahren zur Messung derselben physikalischen Größe eingesetzt.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Diagnostikverfahren bei Tokamak und Stellarator nicht.
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Plasmadiagnostik

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