Stellarator

Plasmagefäß



Obwohl das Plasma durch ein Magnetfeld eingeschlossen wird, muss es in einem Gefäß erzeugt werden, das sowohl das Eindringen von Luft als auch das Austreten des Brennstoffs verhindert. Schon geringe Mengen eindringender Luft würden ein brennendes Plasma sofort zum Erlöschen bringen. Das Gefäß muss vakuumdicht sein und auf einen Druck unter 10-8 Millibar – Ultrahochvakuum – ausgepumpt werden können.

Wegen der hohen Beanspruchung durch Druck und magnetische Kräfte, die durch lokal induzierte Ströme hervorgerufen werden können, kommt als Gefäßmaterial vor allem Edelstahl in Frage. Für Messgeräte, Heizungen und Steuerungen benötigt das Gefäß zahlreiche Öffnungen und Stutzen. Im Fall von Wendelstein 7-X sind mehr als 250 Öffnungen vorgesehen, die vakuumdicht angeschweißt oder über Metalldichtungen mit dem Gefäß verbunden werden.




Testkryostat: Blick in das Plasmagefäß
English 

<br>Teil des Plasmagefäßes von Wendelstein 7-X während der Fertigung


Teil des Plasmagefäßes von Wendelstein 7-X während der Fertigung