Der Tokamak JET – das weltweit größte Fusionsexperiment
– hat die Aufgabe, Plasmen in der Nähe der Zündung zu untersuchen. Nur noch
um einen Faktor sechs ist das JET-Plasma von der Zündbedingung entfernt.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Fusionsforschung ist es mit JET 1991
gelungen, nennenswerte Energie durch Kernfusion freizusetzen.
JET wurde ab 1973 von den Mitgliedern des Europäischen Fusionsprogramms
gemeinsam konzipiert, innerhalb des vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmens
gebaut und wird seit 1983 gemeinsam betrieben, seit 2000 im Rahmen des "European Fusion Development Agreement" (EFDA) . Das IPP beteiligt sich an
JET durch Entsendung von wissenschaftlichem und technischem Personal.