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Wendelstein 7-X. Das erste Helium-Plasma

Los geht’s: Die kurze Filmdokumentation fängt die Atmosphäre während des Betriebsbeginns der Fusionsanlage Wendelstein 7-X ein.
2005 bis 2014: Die Montage der Fusionsanlage Wendelstein 7-X

Im Zeitraffer: Zusammenbau von Wendelstein 7-X

2005 bis 2014: Die Montage der Fusionsanlage Wendelstein 7-X [mehr]

Wendelstein 7-X

Die Experimentieranlage Wendelstein 7-X im IPP-Teilinstitut Greifswald soll die Kraftwerkstauglichkeit von Fusionsanlagen des Typs "Stellarator" demonstrieren.


Die Hauptmontage von Wendelstein 7-X wurde 2014 abgeschlossen. Nach der schrittweisen Prüfung aller technischen Systeme wurde das erste Plasma am 10. Dezember 2015 erzeugt.

Wendelstein 7-X ist die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator. Ihre Aufgabe ist es, die Kraftwerkseignung dieses Bautyps zu untersuchen. Dazu wird sie ein optimiertes Magnetfeld für den Einschluss des Plasmas testen. Es wird von einem System aus 50 speziell geformten, supraleitenden Magnetspulen erzeugt – das technische Kernstück der Anlage.

Dieser Aufbau aus Einzelspulen erlaubt es, das Magnetfeld im Detail zu formen. Mit großem Theorie- und Rechenaufwand wurde es für Wendelstein 7-X so optimiert, dass die Nachteile früherer klassischer Stellaratoren überwunden werden. Der Vorgänger Wendelstein 7-AS (1988 - 2002), die erste Anlage dieser neuen Generation der „Advanced Stellarators“, unterwarf Elemente des Konzepts einem ersten experimentellen Test.

Der weiterentwickelte Nachfolger Wendelstein 7-X soll nun die Kraftwerkstaug- lichkeit der neuen Stellaratoren untersuchen. Es wird erwartet, dass Plasmagleichgewicht und -einschluss von vergleichbarer Qualität sein werden wie bei einem Tokamak gleicher Größe. Dabei werden jedoch die Nachteile des im Tokamak-Plasma fließenden Stromes vermieden: Mit bis zu 30 Minuten langen Plasmaentladungen soll Wendelstein 7-X die wesentliche Stellaratoreigenschaft zeigen, den Dauerbetrieb.


<p>Im November 2011 lie&szlig; sich in das Innere von Wendelstein 7-X noch hineinsehen. Von innen nach au&szlig;en sieht man das Plasmagef&auml;&szlig;, eine der verwundenen Stellaratorspulen, eine ebene Spule, die St&uuml;tzstruktur und das Au&szlig;engef&auml;&szlig; zusammen mit zahlreichen K&uuml;hlleitungen und Stromzuf&uuml;hrungen.</p> Bild vergrößern

Im November 2011 ließ sich in das Innere von Wendelstein 7-X noch hineinsehen. Von innen nach außen sieht man das Plasmagefäß, eine der verwundenen Stellaratorspulen, eine ebene Spule, die Stützstruktur und das Außengefäß zusammen mit zahlreichen Kühlleitungen und Stromzuführungen.

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