Wendelstein 7-X

Projekt



Kernstück von Wendelstein 7-X ist das Spulensystem aus 50 nicht-ebenen und supraleitenden Magnetspulen. Mit ihrer Hilfe soll Wendelstein 7-X die wesentliche Stellaratoreigenschaft zeigen, den Dauerbetrieb.

Der erzeugte Magnetfeldkäfig soll ein Plasma einschließen, das mit Temperaturen bis 100 Millionen Grad überzeugende Schlüsse auf die Kraftwerkseigenschaften der Stellaratoren ermöglicht, ohne ein bereits energielieferndes Fusionsplasma herzustellen. Da sich die Eigenschaften eines gezündeten Plasmas vom Tokamak zum großen Teil auf Stellaratoren übertragen lassen, kann das Experiment mit großer Kostenersparnis auf den Einsatz des radioaktiven Fusionsbrennstoffes Tritium verzichten.





Kryostat, Magnetspulen und Plasmagefäß von Wendelstein 7-X



Technische Daten:

Großer Plasmaradius

5,5 Meter
Kleiner Plasmaradius 0,53 Meter
Magnetfeld 3 Tesla
Entladungsdauer bis 30 Minuten,
  Dauerbetrieb mit Mikrowellenheizung
Plasmaheizung 14 Megawatt
Plasmavolumen 30 Kubikmeter
Plasmamenge 5 - 30 Milligramm
Plasmazusammensetzung Wasserstoff, Deuterium
Plasmatemperatur 60 - 100 Millionen Grad
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Weitere Infos:



Testkryostat

Testkryostat