Fusion 21

Plasma



Mit steigender Temperatur gehen alle Stoffe nacheinander vom festen in den flüssigen und dann in den gasförmigen Zustand über. Wird die Temperatur noch weiter erhöht, entsteht ein Plasma, der "vierte Aggregatszustand der Materie": Die Atome des Gases trennen sich in ihre Bestandteile – Elektronen und Kerne – auf. Beispiele aus dem Alltag sind die Plasmasäule in einer Neonröhre, ein elektrischer Funke oder der Plasmafaden eines Blitzes.




Ein Plasma weicht in seinen Eigenschaften stark von normalen Gasen ab. Zum Beispiel ist es elektrisch leitend. Seine Bewegung lässt sich daher durch elektrische und magnetische Felder beeinflussen. Dies macht man sich in den Fusionsanlagen zunutze, wo man das heiße Plasma in einen "Magnetfeldkäfig" einschließt und so von materiellen Wänden fernhält.



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<br>Blick in das Plasma der Fusionsanlage ASDEX Upgrade


Blick in das Plasma der Fusionsanlage ASDEX Upgrade