Institut

Geschichte



Das IPP wurde 1960 gegründet. Es ist ein Institut der Max-Planck-Gesellschaft; zugleich ist es der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren angeschlossen.

Seit 1961 ist das IPP dem von Euratom koordinierten Europäischen Fusionsprogramm assoziiert, zu dem sich die Fusionslaboratorien der Europäischen Union und der Schweiz zusammengeschlossen haben. 1992 wurde eine IPP-Außenstelle in Berlin gegründet (bis 2003), 1994 das IPP-Teilinstitut Greifswald eröffnet.

Das IPP ist beteiligt an dem Europäischen Gemeinschaftsexperiment JET (Joint European Torus) in Culham/Großbritannien. Seit 1983 ist das IPP Gastgeber der europäischen EFDA-Studiengruppe ("European Fusion Development Agreement"; früher NET-Studiengruppe) und beherbergte von 1988 bis zum Umzug des Teams nach Cadarache/Frankreich Ende 2006 die internationale Planungsgruppe für den Experimentalreaktor ITER. Zahlreiche Kooperationen verbinden das IPP mit der weltweiten Fusionsforschung. Finanzierungsträger des IPP sind der Bund, die Europäische Union sowie die Bundesländer Bayern und Mecklenburg-Vorpommern.




Fünf Jahrzehnte Fusionsforschung fasst das Video, das 2010 zum fünfzigsten Gründungsjubiläum des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik erschienen ist, in knapp neun Minuten zusammen.

Informationen zur Geschichte der IPP-Forschungsarbeiten finden Sie außerdem