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Zeitraffer: Zusammenbau von Wendelstein 7-X
Oktober 2009 bis Mai 2011
Der Aufbau der Fusionsanlage Wendelstein 7-X in Greifswald schreitet voran. In der Experimentierhalle werden fünf nahezu baugleiche vormontierte Module auf dem Maschinenfundament zu einem Ring zusammengesetzt. Jedes Modul besteht im Wesentlichen aus je einem Fünftel des Plasmagefäßes, auf das die zugehörigen Magnetspulen aufgefädelt sind, die wiederum an einem Fünftel des späteren Stützringes verankert sind.
Der Film fasst im Zeitraffer die in der Halle von Oktober 2009 bis Mai 2011 abgelaufenden Arbeiten in gut sieben Minuten zusammen:
Zu Beginn des Videos steht im Vordergrund Modul 1, in Gerüste eingehüllt, auf dem Maschinenfundament in Warteposition. Die untere Hälfte der Kryostat-Hülle für Modul 5 wird auf dem Fundament abgesetzt und das auf dem Montagestand rechts vorne vorbereitete Modul hineingehoben. Modul 4 wird in den damit leer gewordenen Montagestand in der Halle gehoben, Modul 5 mit der oberen Hälfte der Kryostathülle umschlossen. Es beginnt hier der Einbau der Gefäßstutzen, an die später Messgeräte, Heizungen und Pumpen angeschlossen werden.
Die untere Hälfte der Kryostat-Hülle für Modul 1 wird in der Halle abgesetzt, Modul 1 aus seiner Warteposition im Vordergrund heraus und in die Hülle hineingehoben. Sodann wird das Modul auf seine endgültige Position auf dem Maschinenfundament gebracht und die obere Hälfte der Kryostathülle aufgesetzt.
Die untere Hälfte der Kryostathülle für Modul 4 wird in der Halle abgesetzt,
Modul 4 aus dem Montagestand heraus in die Hülle hinein und anschließend auf seine Position auf den Maschinenfundament gehoben. Während an Modul 1 im Vordergrund der Einbau der Gefäßstutzen in vollem Gange ist, wird Modul 4 mit der Oberhälfte der Kryostathülle bedeckt.
Die untere Hälfte der Kryostathülle für Modul 2 wird in der Halle abgesetzt, Modul 2 aus der Vormontagehalle in die Experimenthalle gebracht und in die Hülle hineingehoben. Beide werden dann auf dem Maschinenfundament abgesetzt. Anschließend wird Modul 2 mit der Oberhälfte der Kryostathülle bedeckt.
Damit stehen vier der insgesamt fünf Module in ihrer endgültigen Position auf dem Maschinenfundament.