Mit faszinierenden Bildern lädt die Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft ein in die "Wunderkammer Wissenschaft". Vom 31. Januar bis 25. Februar 2012 ist sie im Haus der Wirtschaft in Stuttgart im Stadtzentrum zu sehen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
In den Kunst- und Raritätenkabinetten der Renaissance und des Barocks waren es bizarre Objekte aus Natur, Wissenschaft und Kunst, die von Handelsreisen und Entdeckungsfahrten mitgebracht und in „Wunderkammern“ ausgestellt wurden. Sie waren die Keimzellen der ersten wissenschaftlichen Sammlungen und Museen.
Heute machen moderne Bildgebungsverfahren Verborgenes sichtbar, von kleinsten Nanowelten bis zu fernsten Planeten. Mit rund 500 akustisch untermalten, bewegten und bewegenden Bildern präsentiert die Ausstellung, an der auch das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik beteiligt ist, faszinierende Bilder aus der Wissenschaft. Dabei gehen sie großen Fragen nach: Was hält die Welt im Innersten zusammen? Was macht Bakterien und Viren zu Krankheitserregern? Gelingt es, das Sonnenfeuer auf die Erde zu holen, um die Energieversorgung von morgen zu sichern?
Über die Forschungsarbeit, die sich hinter den Bildern verbirgt, geben Begleithefte Auskunft. Touchscreens geben Zugang auf das Internet-Portal www.wunderkammerwissenschaft.de, das die einzelnen Bilder genauer erläutert.