Die Studenten, die aus allen Ländern Europas kommen, hören in englischer Sprache Vorlesungen über die Grundlagen der Plasmaphysik, den Aufbau von Fusionsanlagen sowie über die Methoden, ein Fusionsplasma zu heizen, zu analysieren und rechnerisch zu beschreiben. Berichtet wird über aktuelle Ergebnisse der Fusionsforschung ebenso wie über die zu erwartenden Umwelt- und Sicherheitseigenschaften eines späteren Kraftwerks. Neben diesen Hochtemperatur-Plasmen der Fusionsforscher behandelt die Sommer-Universität ebenso auch technologische Niedertemperatur-Plasmen.
Mit der Sommer-Universität 2007 setzt das IPP eine bewährte Tradition im mittlerweile einundzwanzigsten Jahr fort. Die Sommerschulen in Garching und Greifswald sind für das IPP eine Möglichkeit, begabte Studentinnen und Studenten an die Fusionsforschung heranzuführen. Nicht wenige der jetzigen Diplomanden und Doktoranden im IPP waren Teilnehmer früherer Sommer-Universitäten.