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Ausgabe 03/2003 |
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Ausgabe 03/2003
Solarstrom-Programm
Strom von 100.000 Dächern
Das 1999 von der Bundesregierung aufgelegte 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm
zur Förderung von Photovoltaikanlagen läuft demnächst
aus. Da das Ziel von 300 Megawatt installierter Leistung bereits überschritten
ist, wurden Förderanträge nur noch bis Ende Juni angenommen.
Das Programm unterstützt den Bau und die Erweiterung von Photovoltaikanlagen
ab einer Nennleistung von einem Kilowatt, vorwiegend in privaten Haushalten,
mit besonders zinsgünstigen Darlehen. Für die Zinsverbilligungen
wandten Bundesumweltministerium und Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW) allein in diesem Jahr 25 Millionen Euro auf; seit Programmbeginn
wurden Kredite von insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro bewilligt. Das
Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert zudem die Abnahme des erzeugten
Solarstroms durch die Energieversorgungsunternehmen.
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Aufbau einer Solaranlage auf dem Flachdach eines Einfamilienhauses (Foto:
KfW)
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Die auslaufende Förderung soll durch die vorgesehene Novelle des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes ausgeglichen werden. Außerdem stehen
auch weiterhin zinsgünstige Darlehen für Photovoltaik-Anlagen
aus dem Umwelt-
und Kohlendioxid-Minderungsprogramm
der KfW zur Verfügung. Die Steigerung der Absatzzahlen ist
von zentraler Bedeutung für die Markteinführung der Photovoltaik,
so Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Die bisherige Preisreduktion
reiche noch nicht, um mit den Kosten für den solar erzeugten Strom
in die Nähe der Wirtschaftlichkeit zu kommen: Die einzelne
Anlage muss auf Dauer billiger werden, damit sich die Solarenergie auf
dem Markt behaupten kann.
imi
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