Dr. Wladimir Zholobenko
Wladimir Zholobenko ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik. Mit seiner Doktorarbeit ermöglichte er erstmals realistische Simulationen von Turbulenz im Randbereich von Kernfusionsreaktoren, wofür er mit der Otto-Hahn Medaille ausgezeichnet wurde. Seit 2024 unterrichtet er an der Universität Ulm. Ab 2026 leitet er eine vom BMFTR geförderte Nachwuchsgruppe zur Entwicklung vorhersagefähiger Modelle für Randschichtturbulenz in Tokamaks und Stellaratoren.
Vorlesung:
- Plasma Physics: Waves, Instabilities and Turbulence (Wintersemester 2026/27)
Arbeitsgebiete:
- Entwicklung von Computermodellen zur Beschreibung der Dynamik magnetisch eingeschlossener Plasmen (drift-fluid und gyrokinetische Theorie, mimetische finite Differenzen, Fortran/C++/python)
- Untersuchung der Randschichtturbulenz in Tokamaks und Stellaratoren mit Hilfe von Simulationen, in reaktorrelevanten high-performance Szenarien
- Theoretische Bestimmung der Randplasmazusammensetzung aufgrund von Transport, Plasma-Wand-Wechselwirkung und Plasmachemie (nicht-lokale dynamische Gleichgewichte)