Staatsminister Bernd Sibler besucht IPP Garching

Informationsaustausch zur Fusionsforschung / Besichtigung der Forschungsanlage ASDEX Upgrade

14. Februar 2019
Besuch bei der Fusionsanlage ASDEX Upgrade: Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Sibylle Günter, die Wissenschaftliche Direktorin des IPP und Staatssekretär Roland Weigert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (von rechts nach links).

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, besuchte heute zusammen mit Staatssekretär Roland Weigert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching. Hier informierten sie sich über den Stand und die Ziele der Fusionsforschung sowie über die Arbeiten an der IPP-Forschungsanlage ASDEX Upgrade.

Die Garchinger Experimentieranlage ASDEX Upgrade untersucht Kernfragen der Fusionsforschung unter kraftwerksähnlichen Bedingungen. Damit legte sie die physikalischen Grundlagen für den internationalen Testreaktor ITER und trägt zu den Planungen für ein späteres Demonstrationskraftwerk bei.

Ein Fusionskraftwerk soll, ähnlich wie die Sonne, aus der Verschmelzung von Atomkernen Energie gewinnen. Brennstoff ist ein dünnes ionisiertes Wasserstoff-Gas, ein „Plasma“. Weil die für den Fusionsprozess nötigen Grundstoffe in großer Menge vorhanden sind und ein Fusionskraftwerk günstige Sicherheits- und Umwelteigenschaften verspricht, könnte die Fusion einen nachhaltigen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten.

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