Wissenschaftliche Bereiche

Die Forschungsarbeit des IPP in Garching und Greifswald ist in insgesamt elf wissenschaftlichen Bereichen organisiert.
 

 

Prof. Dr. Hartmut Zohm
Der Bereich Tokamak-Szenario-Entwicklung (E1) betreibt den Tokamak ASDEX Upgrade, der die physikalischen Grundlagen für ein Fusionskraft­werk erarbeitet.
Prof. Dr. Rachael M. McDermott
Der Bereich „Physik des Plasmarandes“ (E2) untersucht wesentliche wissenschaftliche Fragestellungen auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerk.
Prof. Dr. Rudolf Neu
Der Bereich P2W befasst sich mit der Untersuchung von Plasma-Wand-Wechselwirkungen in Fusionsanlagen und in speziellen Laborexperimenten sowie mit der Entwicklung und Charakterisierung von Materialien und Komponenten für hohe Wärmeflüsse.
Prof. Dr. Tim Happel
Der Bereich Plasmadynamik (PD) entwickelt ein Verständnis der kleinskaligen dynamischen Prozesse im Plasma, die oft den großskaligen Parametern, wie etwa Effizienz oder Materialbelastung, zugrunde liegen.
Prof. Dr. Ursel Fantz
Im Bereich ITER-Technologie und -Diagnostik (ITED) sind die technologischen Entwicklungsbeiträge des IPP zu ITER angesiedelt.
Prof. Dr. Frank Jenko
Der Bereich Tokamaktheorie (TOK) beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen der Plasmatheorie sowie mit der experimentnahen Tokamak-Theorie. 
Prof. Dr. Sibylle Günter
Die Forschungseinheit Magnetohydrodynamik und schnelle Teilchen (MHD) befasst sich mit theoretischen Untersuchungen großskaliger magneto-hydrodynamischer Instabilitäten und ihrer Wechselwirkung mit supra-thermischen Teilchen in künftigen „brennenden“ Fusionsplasmen.
Prof. Dr. Eric Sonnendrücker
Der 2012 gegründete Bereich Numerische Methoden in der Plasmaphysik (NMPP) entwickelt neue Rechenmethoden für die Fusionsforschung.
Prof. Dr. Thomas Klinger
Dynamische Phänomene in Plasmen haben grundsätzlich einen raum-zeitlichen Charakter, was aufwändige, oft sogar bildgebende plasmadiagnostische Instrumente erfordert. Der Bereich Stellarator-Dynamik und -Transport (E5) entwickelt und betreibt diese Instrumente am Stellarator Wendelstein 7-X und führt die Interpretation der Messdaten mit modellbasierten und statistischen Analysemethoden durch.
Prof. Dr. Robert Wolf
Der Bereich Stellarator-Heizung und -Optimierung (E3) entwickelt und betreibt die Heizverfahren für den Stellarator Wendelstein 7-X und untersucht den Erfolg des am IPP entwickelten Optimierungs-Konzepts bezüglich der Eignung des Stellarators für ein Fusionskraftwerk.
Prof. Dr. Per Helander
Ziel der Stellaratortheorie (ST) ist es, dreidimensionale toroidale Magnet­feld­konfigurationen für den Plasmaeinschluss zu finden, die für ein Fusionskraftwerk geeignet sind, und das Verhalten des Plasmas in ihnen zu beschreiben.
Prof. Dr. Felix Warmer
Die unabhängige Forschungsgruppe Stellarator-Reaktorstudien (SRS) befasst sich mit der wissenschaftlichen Konzeption eines Fusionskraftwerks vom Typ Stellarator.
Nachwuchsgruppen werden von jungen, herausragend qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geleitet, die damit frühzeitig eigenständig forschen und eine Arbeitsgruppe selbständig leiten können.
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