Nachrichten 2026




Zwei IPP-Artikel in der Fachzeitschrift Physical Review Letters erklären erstmals aus grundlegenden Prinzipien, was in der hauchdünnen Randschicht eines Fusionsplasmas geschieht. Sie liefern damit ein Fundament für die Planung künftiger Reaktoren.
 

IPP, KIT, die Universität Stuttgart und die Firma Thales entwickeln Gyrotrons mit 2 Megawatt Leistung sowie Methoden zur zuverlässigen Übertragung entsprechend starker Mikrowellenstrahlen.  Die neue Technologie kommt am Fusionsexperiment Wendelstein 7-X zum Einsatz und legt Grundlagen für künftige Fusionskraftwerke. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben mit sechs Millionen Euro.

Am Forschungscampus Garching sollen die Materialien für künftige Fusionskraftwerke entstehen. Im Rahmen eines neuen Programms des Bundes bündeln mehrere Arbeitsgruppen ihre Expertise

Die Rekordfinanzierung markiert einen wichtigen Meilenstein für Alpha, eine Demonstrationsanlage, die als Vorstufe eines Fusionskraftwerks in Deutschland gebaut werden soll.

Schülerinnen der Klassenstufen sechs und sieben bekommen einen Einblick in die Arbeit des Instituts, das die Grundlagen für ein künftiges Kernfusionskraftwerk erforscht.

 

Sein neuer Lehrstuhl intensiviert die Zusammenarbeit zwischen dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und der Technischen Universität München

Doppelerfolg für den Wärmeflussteststand in Garching: Am 8. Januar feierte das GLADIS-Team den 300.000sten Puls. Und seit Anfang 2026 wird die Anlage des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) mit einer Fördersumme von 3,2 Millionen Euro für den Hochleistungsbetrieb ausgebaut.
 

Die vier Partner schlossen am 26. Februar 2026 eine Rahmenvereinbarung, die den Bau eines Demonstrationsstellarators „Alpha“ in Garching vorsieht. Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) wird bei diesem Projekt die wissenschaftliche Führung übernehmen.  

Seit mehr als 40 Jahren gilt die H-Mode als das angestrebte Betriebsszenario für Fusionsanlagen vom Typ Tokamak. Doch warum sie plötzlich entsteht, ist nach wie vor ein Rätsel. Jetzt haben Physiker mit Hilfe von Simulationen erstmals eine Erklärung gefunden, die sich allein aus grundlegenden physikalischen Prinzipien ergibt. Die Arbeit erscheint im Fachjournal „Physical Review Letters“.

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