Neuer Forschungsverbund testet Materialien für Fusionskraftwerke
Am Forschungscampus Garching sollen die Materialien für künftige Fusionskraftwerke entstehen: „Vom Atom zur Plasmawand: Kompetenzzentrum zur Optimierung von FUsionsMAterialien“ (FUMA).
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt „FUMA“ im Zuge seiner Hightech Agenda Deutschland mit rund 4,8 Millionen Euro. Projektpartner sind die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II), die Technische Universität München (TUM) und das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP).
Im Inneren eines Fusionsreaktors wirken extreme Temperaturen, mechanische Spannungen und intensive Teilchenstrahlung gleichzeitig auf die Materialien. Dies erzeugt Defekte und Poren und kann Materialversagen verursachen.
Zur Untersuchung solcher Effekte sind an dem Projekt eine Positronen- und drei Neutronen-Arbeitsgruppen des FRM II sowie zwei IPP-Arbeitsgruppen aus dem Bereich Plasma-Material-Wechselwirkung und Komponenten beteiligt, die sich methodisch ergänzen.
Vom IPP wirken Prof. Dr. Rudolf Neu und Prof. Dr. Jeong-Ha You (beide Gruppe Plasma Component Interaction) sowie Dr. Thomas Schwarz-Selinger (Gruppe Ion Beam Analysis and Modification) am Projekt mit.
