Highlights 2019  

Forschungsnachrichten aus dem Bereich Plasmarand und Wand

27.9.2019: Charakterisierung von Hochstrahlungsplasmen mit Neon am Joint European Torus
In künftigen Fusionsanlagen muss ein großer Anteil der Leistung durch elektromagnetische Strahlung abgeführt werden, bevor sie die Prallplatten im Divertor beschädigt. Die Zugabe von Verunreinigungen wie Neon ins Plasma erhöht die Strahlung, könnte allerdings auch die Stabilität des Plasmas beeinträchtigen. [mehr]
12.07.2019: Erstes Licht von der neuen Thomson-Streudiagnostik im Divertor von ASDEX Upgrade
Nach mehrjähriger Planungs- und Aufbauphase hat die neue Diagnostik an ASDEX Upgrade bei der Plasmaentladung #36597 erstmals Daten geliefert. [mehr]
08.05.2019: Erweiterte Analyse der Elektronzyklotronstrahlung aus Tokamakplasmen
Zwei Doktoranden untersuchten in ihren Arbeiten die Elektronzyklotronstrahlung aus magnetisch eingeschlossenen Tokamakplasmen. [mehr]
11.04.2019: Experimentelle Bestimmung der Eigenschaften des Bortransports in ASDEX-Upgrade-Plasmen
Die Transporteigenschaften von Bor-Ionen in ASDEX-Upgrade-Plasmen wurden experimentell bestimmt und mit theoretischen Vorhersagen verglichen. Diese Untersuchungen sind wesentlich für den Erfolg des Fusionsprogramms, da der Transport von Elementen mit niedrigen und hohen Ladungszahlen in zukünftigen Fusionsreaktoren kontrolliert werden muss, um die Fusionsleistung zu optimieren. [mehr]
6.3.2019: EUROfusion Engineering Grant für jungen E2M Wissenschaftler
Jedes Jahr verleiht EUROfusion eine Reihe von Stipendien an junge Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Physik und Ingenieurswissenschaften, die in der Fusionsforschung in Europa arbeiten. Schon in den letzten Jahren waren E2M-Nachwuchswissenschaftler unter den Stipendiaten (siehe z.B. Highlights 2017 und 2018). Auch in diesem Jahr wurde wieder ein E2M Bewerber ausgewählt. Rodrigo Arredondo hat sich erfolgreich auf einen EEG Grant mit den Titel „Analysis of tritium inventory and permeation in DEMO plasma-facing components” beworben. [mehr]
4.2.2019: Der Einfluss von Strahlenschäden sowie von mechanischen und plasma-induzierten Schädigungen auf die Deuteriumrückhaltung in Wolfram
Die Rolle spezifischer Defekte auf die Deuteriumrückhaltung in reinem Wolfram wurde in gezielten Experimenten untersucht. Solche Erkenntnisse sind wichtig, da Wasserstoffisotope in Wolfram nur durch Bindung an Defekte im Kristallgitter dauerhaft zurückgehalten werden. Durch diesen Effekt wird im Wesentlichen die Tritiumansammlung in den Wänden von Fusionsanlagen bestimmt. [mehr]
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