Plasmaspektroskopie

TUM FOPRA-Versuch 111: Plasmaspektroskopie (KTA, AEP)
 

Ort: IPP Garching, Gebäude I1, Raum 2111

Dieser Versuch des Physik-Fortgeschrittenenpraktikums bietet eine praktische Einführung in die Plasmaspektroskopie. Im ersten Teil wird ein Gitterspektrometer mithilfe einer Spektrallampe charakterisiert. Die Studierenden untersuchen die Auswirkungen der Spaltbreite, der Apertur und der Gitterkonstante auf die resultierenden Spektren. Im zweiten Teil wird ein nicht-thermisches induktiv gekoppeltes Plasma (ICP) bei niedriger Temperatur erzeugt, was eine präzise Steuerung des Gasflusses, der Vakuumpumpen und der HF-Leistungsanpassung erfordert. Die Intensitäten der atomaren Emissionslinien werden gemessen und mithilfe des Korona-Gleichgewichtsmodells analysiert, um die Elektronentemperaturen zu bestimmen. Im Rahmen dieses Experiments werden praktische Erfahrungen mit modernen Diagnosetechniken in einer professionellen Forschungsumgebung gesammelt.

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Ein Laborraum mit technischen Apparaturen und einem Computer, der wissenschaftliche Daten anzeigt. Wandposter mit wissenschaftlichen Informationen hängen darüber. Zwei Personen arbeiten an den Geräten.

Versuchsaufbau Plasmaspektroskopie
Foto: MPI für Plasmaphysik

Wissenschaftliche Apparaturen in einem Labor, ein Bildschirm mit Diagrammen, Plakate zur Kernfusion an der Wand.

Versuchsaufbau Plasmaspektroskopie
Foto: MPI für Plasmaphysik

Gehäuse eines optischen Geräts mit sichtbaren elektronischen Komponenten und Kabeln.

Geöffnetes Gitterspektrometer
Foto: MPI für Plasmaphysik

Komplexes Laborgerät mit mechanischen Teilen und Rohrleitungen in einem Laborraum.

Plasmakammer mit leuchtendem He-Ar-Plasma
Foto: MPI für Plasmaphysik

Ein wissenschaftliches Gerät mit Metallstruktur, Kabeln und Rohren, das in einem Labor unter lila Beleuchtung steht.

Plasmakammer mit leuchtendem He-Ar-Plasma
Foto: MPI für Plasmaphysik

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