Vergleich helikaler Anlagen

Die Einschlusseigenschaften verschiedener Magnetfeldkonfigurationen werden im Rahmen internationaler Zusammenarbeiten miteinander verglichen, um so die Wirkung der Optimierung quantitativ bewerten zu können.


Wegen der Vielfalt möglicher Magnetfeld-Konfigurationen mit externen helikalen Spulen ist ein systematischer Vergleich der verschiedenen Experimente für die Beantwortung der Frage, ob diese als zum Tokamak alternatives Kraftwerkskonzept geeignet sind, besonders wichtig.

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald arbeitet daher eng mit dem National Institute for Fusion Science in Toki, Japan, und anderen Stellarator- oder Heliotron-Projekten zusammen, um die verschiedenen Konzepte zu vergleichen. Die Zusammenarbeit steht unter dem Dach der Internationalen Atomenergiebehörde als "IEA Implementing Agreement for Cooperation in Development of the Stellarator-Heliotrn Concept". Heliotrons sind ein ein ursprünglich in Japan entwickelter Ast der Stellarator-Familie.

  • Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird gemeinsam eine Datenbank von experimentellen Ergebnissen entwickelt (die International Stellarator-Heliotron Profile Data Base), die helfen soll, die verschiedenen Konzepte quantitativ zu vergleichen. Ein Ergebnis sind Skalierungsrechnungen, anhand derer auf einen zukünftigen Stellarator-Reaktor extrapoliert wird.
  • Auf regelmäßigen Treffen der sogenannten Coordinated Working Group (CWGM) werden Ergebnisse verglichen und Vorschläge für gemeinsame vergleichende Experimente an Stellaratoren erarbeitet.

Der Zugang zu den Ergebnissen erfolgt über die englischen Webseiten.

 
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