Fusion Technology Award für Dr. Felix Schauer

Auszeichnung für die Entwicklung supraleitender Magnetspulen und Stellarator-Kraftwerksstudien

3. Juli 2014



Dr. Felix Schauer

Der Fusion Technology Award des IEEE, des weltweit größten Berufsverbands für Ingenieure mit Sitz in New York, geht in diesem Jahr an Dr. Felix Schauer, Leiter des Teilbereichs Ingenieurtechnik im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald. Mit dem Preis werden die vielen herausragenden technisch-wissenschaftlichen Beiträge gewürdigt, die Dr. Felix Schauer für die Fusionsforschung und die supraleitende Magnettechnologie erbracht hat.

Hervorzuheben sind hierbei laut IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) insbesondere Dr. Schauers Beiträge zu Planung und Bau der weltgrößten Forschungsanlage vom Bautyp Stellarator, Wendelstein 7-X im IPP in Greifswald, sowie seine jüngsten technischen Studien für HELIAS 5-B, ein Konzept für ein Fusionskraftwerk diesen Typs. Er zeigte, dass die Magnetspulen für HELIAS mit der bereits beim Tokamak-Testreaktor ITER eingesetzten Technologie gebaut werden könnten.

Kraftwerksstudien: Berechnung der mechanischen Spannungen im Magnetsystem eines Stellarators

„Wir freuen uns außerordentlich, dass Herrn Schauers zahlreiche Arbeiten zu wichtigen Themen nicht nur im IPP hochgeschätzt sind, sondern auch außerhalb anerkannt werden“, so Prof. Dr. Thomas Klinger, der das Projekt Wendelstein 7-X leitet.

Der Fusion Technology Award 2014 wird während des 26. „Symposium on Fusion Engineering“ vom 31. Mai bis 4. Juni 2015 in Austin, Texas übergeben. Preisträger waren bislang zumeist US-amerikanische Ingenieure oder Wissenschaftler.

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