Die Betriebsvorbereitungen für Wendelstein 7-X beginnen

Hauptmontage der Fusionsanlage abgeschlossen / Festakt am 20. Mai in Greifswald

12. Mai 2014

Nach Jahren der Rechnung, Planung, Bauteilfertigung und Montage tritt das Projekt Wendelstein 7-X ab Mai in eine neue Phase: Im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald haben die Vorbereitungen für den Betrieb dieser weltweit größten Fusionsanlage vom Typ Stellarator begonnen.


Ende 2011 war das Innenleben von Wendelstein 7-X noch sichtbar; jetzt ist die ringförmige Anlage geschlossen. Vom Zentrum nach außen: das Plasmagefäß, eine der verwundenen Stellaratorspulen (silberfarben), eine ebene Spule (kupferfarben), die Stützstruktur (rechts) und das Außengefäß zusammen mit zahlreichen Kühlleitungen und Stromverteilern.

Die Montage begann im April 2005: Ein Spezialgreifer schob die erste von 70 übermannsgroßen Magnetspulen vorsichtig über einen nur fingerbreiten Spalt auf ein eigenwillig geformtes Stahlgefäß.

Die sechs Tonnen schwere Spule und das Gefäßstück waren die ersten Bauteile der Fusionsanlage Wendelstein 7-X, die von ihren in ganz Europa verteilten Fertigungsstätten in Greifswald ankamen. 

... mehr >>

Zur Redakteursansicht