Europäisches Fusionsprogramm in neuer Struktur

EU-Forschungszentren gründen Konsortium EUROfusion / Auftaktveranstaltung in Brüssel

6. Oktober 2014

Im Rahmen der gemeinsamen Forschungsplanung von EUROfusion steht die Garchinger Anlage ASDEX Upgrade im Mittelpunkt des Arbeitspaketes „Medium-Size Tokamaks“. Etwa 200 Gastforscher aus ganz Europa werden 2014 zeitweise hier experimentieren.

Ein Festakt am 9. Oktober 2014 in Brüssel wird den Schlusspunkt unter die zurzeit laufende Umstrukturierung des europäischen Fusionsprogramms setzen: Vertreter der Fusionsforschung und der EU-Kommission werden das Konsortium EUROfusion gründen. Es umfasst 29 nationale Fusionszentren aus 26 Ländern der Europäischen Union sowie der Schweiz. Ziel der Reorganisation ist es, die Kräfte effizienter auf das gemeinsame Ziel – ein Energie lieferndes Fusionskraftwerk – auszurichten und die EU-Finanzierung neu zu regeln. Rund die Hälfte des Fünf-Jahres-Budgets von 857 Millionen Euro trägt die EU. Koordinator des Konsortiums wird das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München.

Zu Beginn des neuen europäischen Forschungsrahmenprogramms „Horizont 2020“ (2014 - 2020) ändert auch das europäische Fusionsprogramm seine Struktur. Mit dem Zusammenschluss zu EUROfusion, dem “European Consortium for the Development of Fusion Energy”, wollen die nationalen Fusionsforschungszentren Europas ihre Ressourcen möglichst effizient ... >>

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