Ministerpräsidentin Manuela Schwesig besucht IPP Greifswald

Sommertour zu Wendelstein 7-X / Informationsaustausch zur Fusionsforschung

16. August 2018

Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, besuchte gestern im Rahmen ihrer Sommertour durch Mecklenburg-Vorpommern das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald.

Besuch bei Wendelstein 7-X: Greifswalds Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder, Prof. Sibylle Günter, die Wissenschaftliche Direktorin des IPP, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sowie der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann  (von links nach rechts). Mit von der Partie war auch die Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen (hier nicht im Bild).

Hier informierte sie sich über den Stand der Fusionsforschung und insbesondere über die Arbeiten an der IPP-For­schungs­anlage Wendelstein 7-X: „Wissenschaft und Forschung liegen mir besonders am Herzen, vor allem wenn sie bei uns in MV vorangetrieben werden“, so Manuela Schwesig anlässlich ihres Besuchs im IPP: „Hier soll das Grundwissen für ein Fusionskraftwerk erarbeitet werden.“

Ein Fusionskraftwerk soll, ähnlich wie die Sonne, aus der Verschmelzung von Atomkernen Energie gewinnen. Brennstoff ist ein dünnes ionisiertes Wasserstoff-Gas, ein Plasma. Weil die für den Fusionsprozess nötigen Grundstoffe in großer Menge vorhanden sind und das Kraftwerk günstige Sicherheits- und Umwelteigenschaften verspricht, könnte die Fusion einen nachhaltigen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten. Wendelstein 7-X, die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator, hat die Aufgabe, die Kraftwerkseignung dieses Bautyps zu untersuchen.

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