Bundeskanzlerin besucht IPP Greifswald

Kernfusion als Zukunftstechnologie gewürdigt

1. Februar 2010



Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch im IPP Greifswald mit IPP-Direktor Prof. Dr. Günther Hasinger

"Ein Zeichen in die Zukunft" sei die Fusionsforschung, meinte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch im Greifswalder Teilinstitut des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) am Montag. Hier entsteht zurzeit die Forschungsanlage Wendelstein 7-X. Angela Merkel zeigte sich von dem Baufortschritt sehr beeindruckt. Nach der Fertigstellung in rund fünf Jahren wird Wendelstein 7-X die weltweit größte und modernste Fusionsanlage ihrer Bauart.

Ziel der Forschung ist es, die Energiequelle von Sonne und Sternen, die Kernverschmelzung, zur Stromerzeugung in einem Kraftwerk nutzbar zu machen. Obwohl die Anwendung noch in weiter Ferne läge, lohne es sich in eine solche Zukunftstechnologie zu investieren, sagte die Bundeskanzlerin. Deutschland sei bei der Entwicklung vorne dabei, Wendelstein 7-X ein einzigartiges Projekt – "mir hat's Spaß gemacht".

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