Girls’ Day am 23. April im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Parallele Veranstaltungen an den IPP-Standorten Garching und Greifswald

16. April 2015

In der Elektronikwerkstatt des IPP löten die Teilnehmerinnen kleine Schaltungen zusammen.

Zum bundesweiten „Girls’ Day“, dem mittlerweile fünfzehnten „Mädchen-Zukunftstag“, am 23. April 2015 bieten die beiden Institutsteile des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald wie in den vergangenen Jahren ein spezielles Programm. Im IPP werden die Grundlagen für ein Kraftwerk untersucht, das – ähnlich wie die Sonne – Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen gewinnen soll.

Schülerinnen der Klassen 6 und 7 können sich in Garching von 8:30 bis 14:00 Uhr über den Arbeitsalltag im IPP informieren und in Labor und Werkstatt selbst Hand anlegen. In der Elektronikwerkstatt löten die Teilnehmerinnen eine kleine Schaltung zusammen, in der Metallographie-Abteilung werden Materialproben für die Untersuchung mit dem Mikroskop vorbereitet. Nach dem Mittagessen folgt ein Abstecher zu der großen Forschungsanlage ASDEX Upgrade.

In Greifswald startet das Programm für Mädchen in Klasse 5 bis 7 um 10 Uhr (bis 14:15 Uhr). Die Teilnehmerinnen erfahren, wie mit Fusionsmaschinen Energie erzeugt werden soll und wie die Großanlage Wendelstein 7-X funktioniert. Sie besuchen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an ihren Experimenten und die Auszubildenden für Feingerätebau in der Lehrwerkstatt. 

Nach dem Mittagessen bauen sie kleine Experimente auf und werden selbst zu Forscherinnen. Für Fragen stehen IPP-Physikerinnen und -Ingenieurinnen zur Seite.

Der „Girls’ Day“ soll technische Berufsfelder, die Mädchen eher selten in Betracht ziehen, ins Blickfeld der Teilnehmerinnen rücken.


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