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Bayerischer Verdienstorden für IPP-Direktorin

Professor Sibylle Günter für ihr Engagement in der europäischen Fusionsforschung geehrt

13. Juli 2017

Professor Dr. Sibylle Günter, die Wissenschaftliche Direktorin des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald, wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer überreichte das Ehrenzeichen, das in Anerkennung hervorragender Verdienste um den Freistaat Bayern verliehen wird, im Rahmen einer Feierstunde am 12. Juli in München.

Professor Dr. Sibylle Günter wurde von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Bayer­ischen Verdienstorden ausgezeichnet. Bild vergrößern
Professor Dr. Sibylle Günter wurde von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Bayer­ischen Verdienstorden ausgezeichnet. [weniger]

Sibylle Günter, „eine der führenden Wissenschaftler­innen auf dem Gebiet der theoretischen Plasma­physik“, so die Laudatio, „spielt eine tragende Rolle bei der Koordinierung der euro­päischen Zusammen­arbeit auf dem Gebiet der Kernfusionsforschung“. Unter ihrer Federführung wurde 2014 das Konsortium EUROfusion gegründet, in dem sich 29 nationale Fusionszentren aus 26 Ländern der Europäischen Union sowie der Schweiz zusammen­schlossen. Sibylle Günter habe erreicht, dass das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching zum Koordinator des Konsortiums ausgewählt wurde. Darüber hinaus habe sie sich „durch ihre heraus­ragenden Leistungen im Bereich der Fusionsforschung sowie ihr Engagement für den wissen­schaftlichen Nachwuchs in außerge­wöhnlicher Weise um den Wirtschafts- und Wissen­schafts­standort Bayern und seine Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht“.

Im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, das Sibylle Günter seit 2011 leitet, werden die physika­lischen Grundlagen für ein Fusionskraft­werk erforscht, das – ähnlich wie die Sonne – Energie aus der Verschmelzung leichter Atom­kerne gewinnen soll. Dazu betreibt das Institut in Garching die große Forschungsanlage ASDEX Upgrade, in Greifswald die Großanlage Wendelstein 7-X, die beide im Rahmen des Konsortiums EUROfusion eine führende Rolle spielen.

 
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