Forschungsziel: Materie-Antimaterie-Plasma

IPP-Wissenschaftlerin überzeugte in neuem Helmholtz-Postdoktorandenprogramm

12. Dezember 2013



Eve Stenson an ihrem Positron Accumulation Experiment PAX Bild vergrößern
Eve Stenson an ihrem Positron Accumulation Experiment PAX

Die Physikerin Eve Stenson aus den USA gehört zu den 20 frisch promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die von der Helmholtz-Gemeinschaft mit je 300.000 Euro bei ihrem Einstieg in die Postdoc-Phase bis zu drei Jahre lang unterstützt werden. Nach ihrer Doktorarbeit im California Institute of Technology forscht Eve Stenson jetzt im IPP-Teilinstitut Greifswald, das der Helmholtz-Gemeinschaft angeschlossen ist. In der Arbeitsgruppe von Professor Thomas Sunn Pedersen wird sie einen Speicher für Positronen – das positiv geladene Antiteilchen des Elektrons – entwickeln. Ziel ist es, erstmals ein Elektronen-Positronen-Plasma herzustellen. Solche aus Materie und Antimaterie zusammengesetzten Plasmen lassen außergewöhnliche Eigenschaften vermuten.

Das Startkapital der Helmholtz-Gemeinschaft soll den Nachwuchsforschern dabei helfen, sich in ihrem Forschungsgebiet zu etablieren und ihre wissenschaftlichen Kompetenzen effektiv auszubauen. Insgesamt hatten 119 Nachwuchsforscher bei einem der 18 Helmholtz-Zentren ihr Interesse an dem neuen Postdoktorandenprogramm angemeldet. Die Zentren reichten daraufhin 66 Bewerbungen ein. In der Endrunde konnten schließlich elf Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler überzeugen. Die Hälfte der Geförderten stammt aus dem Ausland.

Die nächste Ausschreibung für das Postdoktorandenprogramm: Frühjahr 2014