Girls' Day am 26. April im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Veranstaltungen an den IPP-Standorten Garching und Greifswald

18. April 2007

Am bundesweiten „Girls’ Day“, dem „Mädchen-Zukunftstag“ am 26. April 2007 werden sich die beiden Institutsteile des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald wie in den vergangenen Jahren mit einem speziellen Programm beteiligen. Der „Girls’ Day“ soll zukunftsorientierte technische und techniknahe Berufsfelder, die Mädchen eher selten in Betracht ziehen, ins Blickfeld der Teilnehmerinnen rücken.Im IPP werden die Grundlagen für ein Kraftwerk untersucht, das – ähnlich wie die Sonne – Energie aus der Verschmelzung leichter Atomkerne gewinnen soll.

Schülerinnen der Klassen 6 bis 8 werden in Garching von 8:30 bis 14:00 Uhr verschiedene Aktionsstationen durchwandern: Nach einer kurzen Einführung wird in der Elektronik-Werkstatt eine Ampelschaltung gelötet, im Bereich Materialforschung gewinnen die Mädchen Einblicke in die Oberflächenbehandlung. Sie bezeichnen Glasplättchen nach eigenen Entwürfen, die anschließend in einer Plasma-Anlage als metallische Beschichtung fixiert werden. Schließlich werden Oberflächen präpariert und mit dem Mikroskop untersucht.

In Greifswald startet das Programm um 8:30 Uhr für Schülerinnen der Klasse 6 (bis 15:30 Uhr). Nach einem Einführungsvortrag können die Mädchen sich in der Elektronik-Werkstatt im Löten von Schalt­kreisen üben und in der Metall-Werkstatt ihr handwerkliches Geschick testen – sägen, feilen, polieren, bis ein individuell gestaltetes Schmuckstück fertig ist. Anschließend führt ein Rätsel-Rundgang durch das Institut: In kleinen physikalischen Experimenten und beim Lösen verschiedener Aufgaben lernen die Mädchen das IPP kennen und befragen Mitarbeiterinnen zu ihren Berufen

Auskünfte erhalten Sie in Garching von Regina Buchstab, Tel. 089-32992708; in Greifswald von Antje Richter, Tel. 03834-882614.

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