Wilhelm-Foerster-Preis für IPP-Wissenschaftler

Urania-Verein Potsdam zeichnet Professor Dr. Günther Hasinger aus

29. März 2011

Mit dem Wilhelm-Foerster-Preis für hervorragende Leistungen bei der Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zeichnet der Urania-Verein Potsdam den ehemaligen Wissenschaftlichen Direktor des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald, Professor Dr. Günther Hasinger, aus. Der Preis wird am 29. März 2011 im Rahmen einer festlichen Vortragsveranstaltung in Potsdam überreicht.

Preisverleihung (von links): Prof. Karin Flegel, Geschäftsführerin der Urania; Prof. Günther Hasinger, IPP; Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Wissenschafts­ministerin des Landes Brandenburg

Der vom Urania-Verein Potsdam e.V. seit 1993 jährlich verliehene Wilhelm-Foerster-Preis ehrt Forscherinnen und Forscher, die ihre Arbeit einem breiten Publikum in besonders anschaulicher Weise vermitteln. Die Auszeichnung ist nach dem Astronomen Wilhelm Foerster benannt, der 1888 den nach der Muse der Himmelskunde benannten Urania-Verein in Berlin mitgegründet hat. Vereinsziel ist es seither, naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Erkenntnisse sowie kulturelle Werte einer großen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu bietet der Verein ein breites populärwissenschaftliches Vortrags- und Veranstaltungsprogramm an.

Der Astrophysiker Günther Hasinger, geboren 1954 in Oberammergau, ist, so die Urania, „durch seine gleichsam fundiert anschaulichen wie unterhaltsamen Vorträge und Bücher bekannt“. Mit seiner Berufung zum Wissenschaftlichen Direktor des IPP wechselte er 2008 in die Fusionsforschung. Während man hier daran arbeitet, das Sternenfeuer als neue Energiequelle in einem Kraftwerk auf der Erde zu entfachen, wird Günther Hasinger die Sterne bald wieder aus der Ferne durch ein Teleskop untersuchen. Als Direktor des Instituts für Astronomie an der Universität Hawaii kehrt er Mitte des Jahres zu seinem ursprünglichen Arbeitsgebiet zurück.

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