Exzellenz in der Ausbildung: IPP dreifach ausgezeichnet

Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft / herausragende Leistung in der Berufsausbildung

7. August 2012

Gleich drei Azubipreise der Max-Planck-Gesellschaft gehen in diesem Jahr an das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching. Sebastian Wirkert, Elektroniker für Betriebstechnik, und Michael Straubinger, Fachinformatiker für Systemintegration, erhalten den Preis für herausragende Leistungen in der Berufsausbildung. Ausgezeichnet wird zudem die Elektronik-Lehrwerkstatt des IPP als exzellente Ausbildungsstätte.

Die beiden Ausbildungsbeauftragten Rene Unverzagt (links) und Christian Sedlmaier in der Elektronik-Lehrwerkstatt des IPP Garching sowie Azubi Sebastian Wirkert (rechts) nehmen ihre Auszeichnungen entgegen.

Die Max-Planck-Gesellschaft vergibt jährlich bis zu 20 Azubipreise an die Auszubildenden in ihren derzeit 80 Instituten. Ausschlaggebend für den Erhalt des mit 750 Euro dotierten Preises sind nicht nur ausgezeichnete Noten, sondern auch die persönliche Entwicklung der Kandidatinnen und Kandidaten. Im Abschlusszeugnis von Sebastian Wirkert findet sich siebenmal die Note eins, darüber hinaus zeichnet sich der aus Wolfratshausen kommende 20-Jährige aber auch durch soziales Engagement aus. Sowohl innerhalb als auch außerhalb des IPP setzte er sich für die Belange der Auszubildenden ein: An der Städtischen Berufsschule für elektrische Anlagen- und Gebäudetechnik München fungierte er als Schulsprecher und am Standort Garching des IPP vertritt er als Vorsitzender der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung die Interessen der bis 25-Jährigen.

Michael Straubinger aus Postmünster im Landkreis Rottal-Inn schloss seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration mit der Traumnote 1,0 ab. In Anerkennung dieser Leistung ist er, Absolvent der Karl-Peter-Obermaier-Schule Passau, von der Regierung von Niederbayern im Jahr 2011 bereits mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet worden (siehe IPP-Presseinformation 9/2011). Seine praktische Ausbildung absolvierte Michael Straubinger im Rechenzentrum Garching der Max-Planck-Gesellschaft und des IPP – einer inspirierenden Ausbildungsumgebung: Im IPP werden die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk untersucht, das – ähnlich wie die Sonne – Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen gewinnen soll.

Die Azubipreise wurden 2012 zum sechsten Mal von der Max-Planck-Gesellschaft ausgelobt. Neben der persönlichen Auszeichnung vorbildlicher Auszubildender wurden drei Institute als beste Ausbildungsstätten für ihre Leistungen ausgezeichnet – darunter die Elektronik-Lehrwerkstatt des IPP Garching. Das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro werden die beiden Ausbildungsbeauftragten Christian Sedlmaier und Rene Unverzagt in die Ausbildung weiteren Elektroniker-Nachwuchses zur Unterstützung der Fusionsforschung investieren.

jus

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