„Wunderkammer Wissenschaft“ kommt nach Greifswald

Das IPP in Greifswald präsentiert die Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft

15. Oktober 2012

„Wunderkammer Wissenschaft“, die Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, wird vom 18. Oktober bis 1. November 2012 im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald zu sehen sein. Mit etwa 500 akustisch untermalten, bewegten und bewegenden Bildern gibt die Helmholtz-Gemeinschaft, der das IPP als assoziiertes Institut angeschlossen ist, einen faszinierenden Einblick in ihre Forschung – von winzigen Nanowelten bis zu den Großgeräten der Fusionsforscher.

Aus den Raritätenkabinetten des 16. und 17. Jahrhunderts – angefüllt mit bizarren Objekten aus Natur, Wissenschaft und Kunst – sind in der Wanderausstellung überdimensionale Reisekoffer geworden: Moderne „Wunderkammern“, die mit ihren raffinierten Bildinszenierungen Motive aus der Wissenschaft wie Kunstwerke präsentieren: Bakterien und Schimmelpilze in spektakulärer Nahaufnahme, feingliedrige Kieselalgen, metallisch blitzendes Gerät oder computermodellierte Sternexplosionen und Materialstrukturen verwandeln sich in Bilder zum Staunen. Über die Forschungsarbeit, die sich hinter den Bildern verbirgt, geben Begleithefte Auskunft.

Das IPP in Greifswald ist die 24. Station der seit 2009 mit großem Erfolg durch Deutschland reisenden Wanderausstellung. Hier ist sie ab 18. Oktober werktäglich bis 1. November von 10 bis 17 Uhr zu sehen, zudem am Tag der offenen Tür am Samstag, den 20. Oktober. Der Eintritt ist kostenfrei.

Isabella Milch

Zur Redakteursansicht