Thermische Analyseeinrichtungen

Anlagen zur thermischen Behandlungen von Proben oder zur Bestimmung ihrer thermischen Eigenschaften.


Im Rahmen von Laborexperimenten sind thermische Behandlungen von Proben erforderlich oder deren thermischen Eigenschaften, wie Wärmeleitfähigkeit, sollen bestimmt werden.

Für das Tempern, Anlassen und Ausgasen von kleinen Proben (meist <1 cm3) unterhält der Bereich E2M einige Öfen und Heizsysteme (bis 2800 °C), die teilweise mit einem Massenspektrometer für die Analyse der austretenden Gase ausgestattet sind. Meist wird das Heizen der Proben im Vakuum durchgeführt, aber auch andere Atmosphären, wie Inertgase (Ar, He) oder reaktive Gase (O2) sind teilweise möglich.

In einer Thermowaage kann die Gewichtsänderung von Proben bei hohen Temperaturen bis 1500 °C in frei wählbarer Gaszusammensetzung untersucht werden, was zum Beispiel Experimente zum Oxidationsverhalten von Materialien in unterschiedlich zusammengesetzten Atmosphären erlaubt. Andere Anlagen dienen dem Vermessen von temperaturabhängigen Werkstoffeigenschaften, wie zum Beispiel der Wärmekapazität, der Temperaturleitfähigkeit oder der Messung von Reaktionstemperaturen und –wärmen sowie der Untersuchung von Phasenübergängen.

 
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