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ASDEX Upgrade Letter

Informationen über aktuelle Entwicklungen und Forschungser­gebnisse an ASDEX Upgrade (in englischer Sprache)

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Meilensteine

Der Tokamak ASDEX Upgrade nahm 1991 den Betrieb auf. Seither bereitet er den Tokamaktestreaktor ITER vor, der erstmals ein energie­lieferndes Plasma realisieren soll, und untersucht grundlegende physikalische Fragen für das darauf folgende Demonstrationskraftwerk DEMO.


Das dritte Jahrzehnt: Wesentliche Ergebnisse der Forschung mit ASDEX Upgrade ab 2011. Bild vergrößern
Das dritte Jahrzehnt: Wesentliche Ergebnisse der Forschung mit ASDEX Upgrade ab 2011.

2016 Plasmastrom völlig ohne Transformator getrieben – erstmals an einer Maschine mit rein metallischer Innenwand, [mehr]

2015 Optimierte Antenne für die Radiowellenheizung: kompatibel mit der Wolframwand

2014 Divertormanipulator eingebaut, um Teile des unteren Divertors zwischen den Plasmaentladungen austauschen zu können.

2014 Divertor umgebaut: Div-III. Die mit Wolfram beschichteten Kohlenstoffkacheln wurden durch massive Wolframplatten ersetzt.

2012 Rekord für Leistungsabfuhr bei moderater Divertorbelastung, ermöglicht durch raffinierte Steuerung, [mehr]

2011 Magnetische Regelspulen stutzen ELMs auf das gewünschte Maß, [mehr]

Das zweite Jahrzehnt: Wesentliche Ergebnisse der Forschung mit ASDEX Upgrade von 2001 bis 2010. Bild vergrößern
Das zweite Jahrzehnt: Wesentliche Ergebnisse der Forschung mit ASDEX Upgrade von 2001 bis 2010.

2010 Magnetische Regelspulen zur Kontrolle von Rand-Instabilitäten des Plasmas (Edge Localized Modes, kurz ELMs) an der Wand des Plasmagefäßes eingebaut.

2010 Vorteile der Wolfram-Wand bestätigt: saubere, gut wärmeisolierte Plasmen, Stickstoff-Kühlung der Plasmarandschicht, [mehr]

2007 Letzte Kohlenstoff-Kacheln ausgetauscht, Beginn der Experimente mit einer reinen Wolfram-Wand, [mehr]

Mai 2005 Zwanzigtausendste Plasma-Entladung, [mehr]

2004 „Verbessertes H-Regime“: Plasmazustand mit besonders günstigen Eigenschaften, Anlagenrekord von 1,5 Megajoule für den Energieinhalt im Plasma, [mehr]

2003 ITER-Referenz-Szenario verwirklicht

2003 Divertor umgebaut: Divertor IIb erlaubt flexiblere Formung des magnetischen Feldes

2002 „Europäisierung“: ASDEX Upgrade wird für die Nutzung durch Fusionslaboratorien aus ganz Europa geöffnet, [mehr]

2000 Plasmastrom völlig ohne Transformator getrieben

10 Jahre ASDEX Upgrade: Ergebnisse von 1991 bis 2000 Bild vergrößern
10 Jahre ASDEX Upgrade: Ergebnisse von 1991 bis 2000

1999 Plasmainstabilität (Neoklassische Tearing-Moden) durch Einstrahlen von Mikrowellen aufgelöst, [mehr]

1998 Gute Wärmeisolation des H-Regimes nochmals verbessert: Advanced Scenarios. Die hohe Wärmedämmung des H-Regimes durch eine Transportbarriere am Plasmarand nun mit verbessertem Einschluss im Plasmazentrum kombiniert, [mehr]

1998 Zweite Stufe der Plasmaheizung mit Neutralteilchen geht in Betrieb. Von bisher 16 erhöht sich die Heizleistung auf 26 Megawatt, [mehr]

1997 Divertor umgebaut: Optimierte Leistungsabfuhr mit geschlossenem Divertor II (Lyra-Form)

1996 Pionierarbeit: Die ersten Partien der komplett mit Kohlenstoff-Kacheln bedeckten Wand werden mit Wolfram beschichtet. Es wird bewiesen: Plasmen hoher Güte und Wolfram als Wandmaterial sind in einem Divertortokamak vereinbar.

1994 Mikrowellenheizung zum lokalisierten Heizen geht in Betrieb (Ziele u.a.: Unterdrückung von Instabilitäten, zentrale Heizung)

1993 Pellet-Zentrifuge in Betrieb genommen. Zum Nachfüllen schießt sie Würfelchen aus gefrorenem Wasserstoff in das Plasma.

1993 Heizung durch Neutralteilcheneinschuss in Betrieb genommen

Juni 1992 Entladung #01593: Plasma erreicht erstmals H-Regime (mit Hilfe der Radiowellenheizung)

1992 Experimente mit Plasmaheizung durch Radiowellen beginnen

21. März 1991 Erstes Plasma

Herbst 1990 Montage abgeschlossen; die Betriebsvorbereitungen beginnen, schrittweiser Test aller technischen Systeme.

Mai 1988 Die Montage beginnt

1984 Die ersten Industrieaufträge zur Fertigung der Hauptkomponenten – Plasmagefäß, Magnetspulen und ihre Abstützungen – werden vergeben.

1981 Die Planung beginnt. Ein Team von rund 25 Physikern und Ingenieuren entwirft die Forschungsanlage.

 
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